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Zurück zum Projekt "Leuchttürme"
 Pilotprojekt „Leuchttürme“ – „Strom“ im Seminarraum der Hochschule
Die insgesamt 54 Schüler und Schülerinnen wurden in drei gleiche große Gruppen aufgeteilt. Die ersten beiden Gruppen waren gemischt, die dritte eine reine Mädchengruppe. Jede Gruppe wurde 90 Minuten unterrichtet.
Die Lehrerinnen mischten sich unter die Kinder, schlüpften selber in die Rolle der Lernenden.
| Der Ablauf: |
Ankommen, Begrüßung, Vorstellung
Die Kinder wurden am Haupteingang abgeholt und bekamen sofort einen Auftrag: durch Ausprobieren, Nachschlagen oder Fragen eines Experten/einer Expertin sollten sie den Seminarraum finden – genau so wie Naturwissenschaftler auch vorgehen, wenn sie etwas erfahren möchten.
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Aufgabe an Sch: an der Batterie lecken!
Material: Flachbatterie
Wie fühlt sich das an?
„Mich erinnert das Gefühl an einen Ameisenhaufen“
Vorstellung Batterie sei so etwas wie ein Ameisenhaufen
Folie: Ameisenhaufen in einer Batterie, „Stromeisen“ krabbeln über den einen Pol heraus, über die Zunge, kribbeln und pieksen dort, krabbeln zum anderen Pol wieder herein, legen sich im Ameisenhaufen in Betten zum Schlafen. Nur in aufladbaren Batterien können sie wieder geweckt werden.
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Aufgabe an die Sch: versucht das Birnchen zum Leuchten zu bringen!
Material: nur Flachbatterie und Birnchen
Folie: Batterie und Birnchen
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Sammeln: Was wurde festgestellt? Wann leuchtet das Birnchen, wann nicht?Ergebnis: Die „Pole“ der Batterie müssen Metall am Birnchen berühren, und zwar der eine unten, der andere an der Seite, egal wie herum.
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Stromeisen können zwischendrin auch noch arbeiten und ein Birnchen leuchten lassen
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Material: lange, dicke Seile, eine Taschenlampe Im Gang draußen spielen die Kinder selber „Strommeisen“. Sie starten in der „wachen Batteriehälfte“, laufen ein Seil entlang zu einer Lampe, die sie im Vorbeilaufen anknipsen und gehen weiter an einem Seil entlang zurück zur Batterie, wo sie sich schlafen legen.

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Ein „Kurzschluss“-Seil wird an der Lampe vorbeigelegt und der ganze Pfad nochmals abgeschritten unter Ausnutzung des Kurzschlusses.
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Ein „Schalter“ wird auf dem Weg zur Lampe eingebaut, indem ein Kind eine Seilverbindung nach Belieben öffnet und schließt und so den Fluss der Stromkinder zeitweise stoppt.
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Der Schalter wird hinter der Lampe eingebaut.
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Aufgabe an Sch: Stromkreis bauen mit Batterie, Verbindungskabeln mit Krokodilklemmen, Schalter und Glühbirne,
Material: Bretter für Stromkreis (siehe Schaltplatte), Birnchen, Flachbatterien, Verbindungskabel mit Krokodilklemmen.
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Wenn das gelungen ist, wird ein Propeller hinzugenommen.
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Beim Rumspielen wird festgestellt:
Mit dem Schalter kann man den Strom stoppen. Es gibt Materialien, die den Strom nicht leiten, also auch stoppen.
Wenn man den Motor anhält, leuchtet die Birne heller.
Erkenntnis: Wenn die Ameisen ihre Arbeitskraft (Energie) nicht im Motor verbrauchen, können sie in der Birne besser arbeiten. (Energie aus der Batterie geht in Motor und/oder Glühbirne)
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Aufmalen eines Stromkreises als Erinnerungshilfe
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Austeilen der vorbereiteten Tütchen mit dem Material zum Beleuchten der Türme in der Schule.
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Auf Wiedersehen!
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Als der Propeller zusätzlich angeschlossen wurde, bauten manche Kinder eine Serienschaltung, manche eine Parallelschaltung. In den ersten beiden Gruppen versuchten wir, allen Kindern und den Lehrerinnen den Unterschied zu erklären, was aber nur im direkten Gespräch, nicht im Plenum gelang. Darum ließen wir die Kinder in der dritten Gruppe einfach ausprobieren und gingen im direkten Gespräch auf ihre jeweilige Schaltung ein.
Die Lehrerin erzählte uns später, dass die Kinder sich von sich aus an das Vorgehen bei der Suche des Seminarraumes erinnerten als sie zwei Wochen später auf einem Schulausflug den Weg suchten.
Hier finden Sie Kopiervorlagen für die Folien.
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